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... zurück zur Übersicht Anwenderberichte Veröffentlicht in: Deutsches IngenieurBlattTakt und Tempo: Im Konzert der Gewerke Beim Bau der Elbphilharmonie Hamburg nutzt HOCHTIEF die Projektmanagement-Lösung Asta Powerproject für Arbeitsvorbereitung und Terminsteuerung. Ein neues Wahrzeichen der Stadt soll sie werden, und eines der besten Konzerthäuser der Welt: In markanter Lage auf dem bestehenden Kaispeicher A an der Spitze der Hafencity entsteht zur Zeit die Elbphilharmonie Hamburg nach Entwürfen der renommierten Schweizer Architekten Herzog & de Meuron.
Markanter Bau an der Waterkant: Elbphilharmonie Hamburg (Bild Herzog & de Meuron)
Im entkernten und neu ausgebauten Kaispeicher werden unter anderem ein musikpädagogischer Bereich, Backstage-Räume und ein Parkhaus mit mehr als 500 Stellplätzen entstehen. Bauherr für die Freie- und Hansestadt Hamburg ist die ReGe Hamburg Projektrealisierungsgesellschaft mbH; die HOCHTIEF Construction AG übernimmt als Generalunternehmer die Planungs- und Bauleistung in Höhe von 241,3 Mio. Euro.
Straffer Zeitplan
Die Entkernung des Kaispeichers stand am Anfang
Der enge Zeitrahmen und die Größenordnung des Vorhabens stellen besondere Herausforderungen an das Projekt-Management. Zahlreiche Gewerke und baubeteiligte Unternehmen sind zu koordinieren - große Besetzung also auf der Baubühne. Dass dieses Konzert im Takt bleibt und der Ablauf möglichst harmonisch, dass die Einsätze stimmen und das Tempo gehalten wird - dafür sorgt im Baubüro an der Waterkant Helmut Hammerstein. Seine Partitur: Projektpläne, sein Instrument: Asta Powerproject. Der 41-jährige Diplomingenieur ist als 'Consultant Infrastructure - Bauprozessmanagement' der HOCHTIEF Construction AG zuständig für Arbeitsvorbereitung und Termincontrolling im Projekt Elbphilharmonie. Durchgängig geplant mit Asta Powerproject
Das Herzstück: Der große Konzertsaal (Bild Herzog & de Meuron)
Parallel zum Ausführungsterminplan wird deshalb auch ein verknüpfter Planungsterminplan geführt. Während der Rohbau noch überwiegend von HOCHTIEF selbst ausgeführt wird, kommen beim Ausbau zahlreiche Nachunternehmer in Spiel. "Bei 50 bis 60 Gewerken mit zum Teil mehreren Firmen pro Gewerk muss man sich schon im Vorfeld Gedanken machen, wie das zu steuern ist und die Grundlagen dafür legen, dass der Überblick erhalten bleibt", sagt Hammerstein. Das gilt nicht nur für die Termine: "Wir brauchen natürlich auch zumindest einen groben Überblick, wie viel Personal sich wann auf der Baustelle befindet, beispielsweise wie viele Bewehrer da in der Rohbauphase unterm Kran rumlaufen. Deswegen führen wir intern auch eine Kapazitätsermittlung der einzelnen Gewerke durch und erstellen mit ASTA Powerproject die entsprechenden Ressourcenpläne." Immer den Überblick behalten ![]() Die Filterfunktionen von Asta Powerprojekt bringen Übersicht in den komplexen Projektplan der Elbphilharmonie. (Bild HOCHTIEF) Ein weiterer Pluspunkt des Programms ist für Helmut Hammerstein das Arbeiten mit Referenzplänen: "Wir fahren damit unseren monatlichen Soll-Ist-Vergleich: Wir legen den Vertragsprojektplan als Soll-Referenz in den Hintergrund, um Abweichungen schnell zu erkennen, oder wir vergleichen mit den hinterlegten Projektständen der Vormonate, um Entwicklungen zu verfolgen - ein gutes Steuerungsinstrument." Hammersteins Fazit: "Das Arbeiten mit Asta Powerproject geht leicht von der Hand und bietet vielfältige Möglichkeiten. Hervorzuheben ist auch die gute graphische Darstellung der Pläne. Ich kann es mir anders eigentlich gar nicht mehr vorstellen." Und schmunzelnd fügt er noch an: "Eine Software mit hohem Suchtpotential"
© Text: Thomas G. Merkel / Komma Zwo |
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